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MULTIZENTRISCHE, PROSPEKTIVE STUDIE IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ ZUR ERFORSCHUNG DES POST-INTENSIVE-CARE-SYNDROMS (PICS und PICS-F)

Das Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS) beschreibt körperliche, kognitive und psychische Langzeitfolgen, die nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation auftreten können. Viele Patientinnen und Patienten leiden noch Monate oder Jahre später unter Muskelschwäche, Gedächtnisproblemen, Depressionen oder Schmerzen. Auch die Familien der Betroffenen leiden darunter: Das Post-Intensive-Care-Syndrom-Family (PICS-F) führt bei Angehörigen oft zu Angst, Stress oder posttraumatischen

Belastungssymptomen. Mit der Studie PICS-DACH wollen wir diese Folgen erstmals systematisch in der gesamten DACH-Region untersuchen. Ziel ist es, die Häufigkeit, Risikofaktoren und Verläufe von PICS und PICS-F zu erfassen, um langfristig die Versorgung zu verbessern.